PEMA 3

Die PORR Design & Engineering wurde nach dem erfolgreichen Abschluss des PEMA 2 Hochhauses auch mit der Generalplanung von PEMA 3 beauftragt. Das multifunktionale Gebäude wird 240 Hotelzimmer der internationalen Kette Motel One beherbergen, dazu eine öffentlich zugängliche Rooftop Bar im 13. Obergeschoss.

Bauherr
PEMA-Gruppe
Leistungszeitraum PDE
2018-2021
Geplante Fertigstellung
2021
Dimensionen
13 Obergeschosse + 3 Untergeschosse, 1 Rooftop Bar, 240 Hotelzimmer, rd. 20.000 Planungsstunden, BGF rd. 11.500 m², 1.300 m² Büro, 29.800 m³ umbauter Raum
Zertifizierung
LEED Gold Standard vorzertifiziert

Alle Planer arbeiten gemeinsam am BIM Datenmodell.

Verkürzte Projektzeit durch integrale Planung ab dem Start

Bereits ab der Vorentwurfphase war die PORR Design & Engineering beim Projekt PEMA 3 an Bord und übernahm die Leistungsphasen 2-5. So konnte die PDE mit ihrem integrativen Planungsansatz alles aus einer Hand abwickeln und die Planung ab dem Vorentwurf bis hin zur umsetzungsfähigen Ausführungsplanung optimiert umsetzen.

 

Sowohl der Bauherr, als auch die Architekten Heinlein & Zierl waren von Anfang an stark in die Planung involviert. Bei einem gemeinsamen Startworkshop in Salzburg wurde der Teamgeist zwischen der Auftraggeberseite, den beauftragten Partnern und den Planern der PDE gestärkt und die interdisziplinäre Kommunikation gefördert.

 

Dadurch war es nicht nur möglich Kosten einzusparen, sondern auch die Projektzeit um 2 Monate zu reduzieren und somit die, vom Bauherren gewünschte, vorgezogene Einreichung zu gewährleisten.

 

Die Umsetzungsplanung wurde vor allem durch die geografische Nähe zum Hauptbahnhof zur Herausforderung, da dessen Betrieb in keinem Fall gestört werden durfte. Durch die Anwendung unserer LEAN Design Methoden in Kombination mit Building Information Modeling konnte auch diese Aufgabe im Team bewältigt werden.

 

Ebenfalls im Leistungsumfang der PDE enthalten war die Betreuung durch unsere Nachhaltigkeitsexperten, welche den Wettbewerbsentwurf nach bauphysikalischen Vorgaben adaptierten. So wurden die Entwürfe für die Ausführung vorbereitet und eine Vorzertifizeriung nach dem LEED Gold Standard erreicht.

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Kontinuierliche Verbesserung

LEAN Design in der Vorentwurfphase

Ein wesentliches Ziel im LEAN Management ist, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu erzielen. Dies gilt natürlich nicht nur für unsere Planungs- und Bautätigkeiten, sondern auch für unser LEAN System an sich.

 

Um Flexibiltät und Agilität auch in den frühen und somit noch kreativen Leistungsphasen (LPH 1 bis 3) zu gewährleisten, wurde beim Projekt PEMA 3 in der Vorentwurfphase erstmalig im kollaborativen Planungsprozess auf einer etwas „höheren Flugebene“ agil gesteuert. Im Gegensatz zu unserer gewöhnlichen tagesgenauen Planungstiefe, welche wir in fortgeschrittenen Leistungsphasen (ab LPH 4) anwenden, wurden gemeinsam im Team gewerkeweise Wochen- und Halbwochenplanungspakete geschnürt, die entlang der mehrwöchigen Planungsvorschau im Sinne eines Kanbansystems durchgezogen wurden, bis sie letztendlich erledigt waren.

 

Daraus ergibt sich der große Vorteil, dass flexibel und agil auf die sich stets ändernden Projektbedingungen in einem typischen kreativen Planungsprozess reagiert werden kann und das Team so gemeinsam auf den Projekterfolg hinsteuert.